Weddingplaner

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Mehr als 400.000 Ehen werden jedes Jahr in Deutschland geschlossen. Hilfe für die Organisation des schönsten Tags im Leben finden Brautpaare in Weddingplannern. Sie sind als persönliche Begleitung der zukünftigen Eheleute dafür zuständig, die Feier nach den Wünschen ihrer Kunden auszurichten. Voraussetzung dafür ist die enge Zusammenarbeit zwischen Weddingplanner und Auftraggebern. Schon während des ersten Termins definieren sie Aufgabenbereiche, für die der Weddingplanner zuständig ist. Ist ein Termin für das Event fixiert, berät der Weddingplanner zum Beispiel bei der Auswahl der Location, unterstützt bei der Wahl des Hochzeitskleides und des Anzugs, kümmert sich um die passende Dekoration und entwirft diverse Drucksorten wie Einladungs- und Tischkarten. Ein wichtiger Bereich für den Weddingplanner ist das kulinarische Wohlergehen der Gäste: Die Auswahl des Menüs oder der Speisen am Buffet sowie die Bestellung der Hochzeitstorte erfolgt in Absprache mit dem Brautpaar.

Hochzeitplaner kümmern sich nach Vereinbarung auch um den Transfer der Gäste vom Flughafen oder Hotel zum Standesamt oder der Kirche sowie zum Ort der Feier. Außerdem kennt sich der Experte bei den notwendigen Formalitäten auf dem Standesamt oder in der Pfarre aus. Brautpaare haben die Möglichkeit, einzelne Leistungen eines Weddingplanners oder ein Gesamtpaket in Anspruch zu nehmen. Erfolgreiche Weddingplanner zeichnen sich durch Flexibilität und ein gutes Netzwerk aus: Sie haben Kontakte zu Musikern, Fotografen, Modeboutiquen, Floristen und vielen weiteren Unternehmen die in der Hochzeitsvorbereitung eine entscheidende Rolle spielen. Strukturiertes und terminorientiertes Arbeiten ist ebenfalls eine Grundvoraussetzung. Weddingplannern bringen außerdem kaufmännisches Know-How mit: Immerhin geht es darum, die Feier in einem bestimmten Budgetrahmen zu organisieren.

Regelung der Ausbildung

Da de Weddingplanner in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung ist, darf sich jeder so nennen. Bei den Ausbildungsinstituten gelten unterschiedliche Voraussetzungen für die Teilnahme: Manche Angebote richten sich an Personen mit Erfahrung im Veranstaltungsmanagement. Zugelassen werden unter anderem auch Quereinsteiger aus Tourismus und Gastronomie. Es gibt jedoch auch Kurse für Einsteiger in die Branche. Bei einigen Anbietern ist ein Mindestalter von 21 Jahren der Teilnehmer vorgeschrieben.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung zum Weddinplaner findet in vielen Fällen berufsbegleitend am Abend oder am Wochenende statt. Die Dauer variiert stark und reicht vom Kurzlehrgang über wenige Tage bis hin zum sechsmonatigen Seminar. Zur Wahl stehen sowohl Ausbildungen mit Präsenz- als auch mit Fernunterricht.

Abschluss der Ausbildung

Weddingplanner Ausbildungen schließen zumeist mit einem Zertifikat oder Diplom ab.

Ausblick nach der Ausbildung

Wer die Sicherheit einer Anstellung nicht aufgeben möchte, bewirbt sich bei einer Hochzeitsagentur. Die meisten Absolventen der Ausbildung entscheiden sich allerdings für eine selbständige Tätigkeit. Der Beruf unterliegt saisonbedingten Einkommensschwankungen, da mehr Brautpaare im Frühling und Sommer heiraten als im Winter.

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Berufsbild

Lebenslanges Lernen macht sich auch für Weddingplanner bezahlt. Unter anderem belegen sie Kurse in Grafikdesign für die selbständige Gestaltung von Einladungen oder weiterführende Ausbildungen im Eventmanagement.

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