Investmentfondskaufmann

Investmentfondskaufmann
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Was macht ein Investmentfondskaufmann?

– Kapital-, Geld- und Wertpapiermärkte sowohl im In- als auch im Ausland analysieren,

– Depotkonten für Kunden eröffnen und die richtigen Fonds auswählen,

– Depots betreuen,

– Handels- bzw. Kundenaufträge abwickeln,

– Fondsabschlüsse durchführen,

– Beratungsgespräche führen.

 

So funktioniert ein Investmentfonds

 

Mehrere zehntausend Sparer kaufen Fondsanteile bei der Investmentgesellschaft.

Das Geld der Sparer fließt in einen großen Topf. Fondsmanager legen es breit gestreut in Aktien, Anleihen usw. an.

Steigen die Kurse, ist der Investmentfonds mehr wert und damit auch jeder einzelne Anteil.

 

Diese Fähigkeiten sind für Investmentfondskaufleute gefragt:

– Seriosität,

– Interesse an den Finanzmärkten,

– Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen,

– Eigeninitiative in Projektarbeiten.

 

Die Ausbildungsinhalte:

– Wie entsteht ein Fonds?

– Kaufmännische Grundlagen,

– Business Englisch,

– Präsentationstechniken.

Ausbildung

 

Regelung der Ausbildung/Ablauf

 

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden:

 

– wie Depotkonten eröffnet, geführt, abgeschlossen und kontrolliert werden;

– was es bei der Bearbeitung der Geldeingänge und -ausgänge zu beachten gibt;

– wie Meldungen für das Depotgeschäft zu erstellen sind und wie interne und externe

Statistiken anzufertigen sind;

– wie der Anlegerschutz im Vertrieb funktioniert;

– wie Investmentfonds mit konkurrierenden Finanzprodukten verglichen werden;

– wie die Wertentwicklungsberechnung funktioniert;

– wie Wertpapiertypen identifiziert und wertpapierspezifische Risiken aufgezeigt

werden;

– wie die Fondsauflegung und -verwaltung funktioniert und wie bei der

Fondsneuauflegung und -auflösung mitgewirkt wird;

– wie Immobilienmärkte und -standorte analysiert werden;

– welche operativen Handels- und Lieferungsrisiken berücksichtigt werden.

Dauer der Ausbildung

Investmentfondskaufmann ist ein dreijähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Kreditgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Abschluss der Ausbildung

Gegenstand der Abschlussprüfung sind folgende Fächer: „Investmentprozess und Fondsbezogenes Rechnungswesen“, „Depotgeschäft und Marketing“ sowie „Wirtschafts- und Sozialkunde“ in schriftlicher und das Fach „Fallbezogenes Fachgespräch“ in mündlicher Form.

Ausblick nach der Ausbildung

Investmentfondskaufleute arbeiten nach der Ausbildung schwerpunktmäßig in der Fondsbuchhaltung und dem Fondscontrolling sowie im Depotgeschäft. Darüber hinaus leisten sie bei der Fondauflegung und -verwaltung sowie für das Fondsmanagement entscheidungsvorbereitende und unterstützende Arbeit. Hierfür analysieren sie Wertpapiere und Märkte.

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Berufsbild

– Fortbildung Investmentfachwirt

Für die Weiterbildung zum Investmentfachwirt ist eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Bankkaufmann oder Investmentfondskaufmann notwendig, an welche sich mindestens zwei Jahre Berufspraxis anschließen.

Die Weiterbildung zum Investmentfachwirt gliedert sich in vier grundlegende Qualifikationen:

– „KAG-Geschäft (Kapitalanlagegesellschaft),

– Betriebswirtschaft,

– Volkswirtschaft,

– rechtliche Aspekte des Investmentgeschäfts.“

Zu den spezifischen Qualifikationen gehören wahlweise:

– „Portfoliomanagement,

– Marketing und Vertrieb,

– Fondscontrolling und Risikomanagement.“

Alternative Weiterbildungsmöglichkeiten

– Fondsmanager

Kaufen oder verkaufen? Diese Entscheidung treffen Fondsmanager täglich, wenn es um Aktien und Fonds von Kunden geht. Um Fondsmanager zu werden, ist die Teilnahme an einer internen Weiterbildung notwendig.

Viele Unternehmen bestehen zudem auf ein fachbezogenes Studium, wie beispielsweise Wirtschaftswissenschaften, das mit dem Bachelor abschließt.

Tagesablauf eines Fondsmanagers

Jeden Morgen stellt der Fondsmanager zuerst fest, wieviel Geld Anleger neu in den Fonds eingezahlt haben.

Anschließend sucht er nach guten Möglichkeiten, das Kapital anzulegen. Um sich über die aktuelle Marktsituation zu informieren, wirft er einen Blick auf seine Handelsbildschirme, studiert aufmerksam die Finanzpresse und tauscht sich mit den Wertpapierexperten anderer Bankhäuser, den sogenannten Analysten aus.

Hat der Fondsmanager eine günstige Kaufgelegenheit entdeckt, greift er zum Telefonhörer, um das Wertpapier zu ordern.

Hilfreiche Links zum Beruf/Branche

https://www.gesetze-im-internet.de/investausbv/InvestAusbV.pdf

 

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https://www.bvi.de/fileadmin/user_upload/BVI/Investmentfachwirt_rlp.pdf