Fahrer für Fahrzeugüberführung

Fahrzeugüberführung
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Die Fahrzeugüberführung – Lebensunterhalt bestreiten mit dem Autofahren

Fahrzeugüberführer werden überall in Deutschland und Europa gesucht. Daher ist es wichtig, dass Sie alle relevanten Informationen erhalten, bevor Sie sich auf eine Stelle bewerben.

Eckdaten zum Beruf

Fahrer für Fahrzeugüberführung sind für die Abholung oder Auslieferung von Fahrzeugen zuständig. Sie bringen Autos und LKW vom einen Ort zum anderen. Deshalb fahren sie in ihrem Berufsleben eine Unzahl an unterschiedlichen Fahrzeugen und Marken – meist allerdings jeweils nur einmal. Wer für eine Neuauslieferung zuständig ist, muss den PKW in einem erstklassigen Zustand zum Kunden bringen. Schäden dürfen daher während der Fahrt nicht auftreten. Es werden Belege für die Übergabe angefertigt. Das können Protokolle oder Fotos sein.

Bei den Firmen, die Fahrer für Fahrzeugüberführungen beschäftigen, handelt es sich um Unternehmen, bei denen der PKW im Mittelpunkt steht. Die meisten Kfz-Werkstätten, Autohäuser und -händler beschäftigen Fahrer für Fahrzeugüberführung. Es lohnt sich, direkt nachzufragen. Gleichzeitig existieren eine Vielzahl an Stellenangeboten im Internet (zum Beispiel auf Indeed oder Stepstone,).

Viele Fahrer für Fahrzeugüberführung sind ungelernte Kräfte. Ein Führerschein berechtigt sie, den entsprechenden Berufstitel zu tragen. Wer den Klasse B Führerschein besitzt, kann sich direkt auf eine Stelle bewerben. Selbstverständlich kann jedoch eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer absolviert werden – diese wird unten ausführlich erläutert.

Um die Tätigkeit zu beginnen, müssen Sie bereits einige Jahre im Besitz eines Führerscheins gewesen sein. Daher liegt das Mindestalter für den Ausbildungsstart oft bei 20 Jahren. Viele Unternehmen nehmen auch nur Menschen über 25 Jahren auf. Den Firmen ist es wichtig, dass die Auszubildenden alle wichtigen Versicherungen selbst abgeschlossen haben. Personen, die das Renteneintrittsalter (65 Jahre) bereits erreicht haben, stellt kaum ein Unternehmen mehr ein.

Die Ausbildung als Fahrer

Es existiert in Deutschland keine spezielle Ausbildung zum Fahrer für Fahrzeugüberführung. Wer diese Tätigkeit unbedingt ausüben möchte, sollte eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer absolvieren.

Diese hat den Vorteil, dass Sie danach für alle Fahrtätigkeiten eingesetzt werden können. Meist müssen Sie im Zuge des Lehrgangs sehr lange Strecken fahren. Dabei bewegen Sie Ihren Körper kaum, womit der Berufskraftfahrer-Beruf sich für Personen eignet, die körperlich weniger aktiv sind.

Berufskraftfahrer sitzen oft lange Zeit im Stau – Geduld ist eine wichtige Eigenschaft, die sie mitbringen müssen. Gleichzeitig suchen Ausbilder in der Regel besonders zuverlässige Personen. Es ist problemlos möglich, danach zum Fahrer für Fahrzeugüberführung zu werden. Die meisten Abgänger werden allerdings Busse oder LKW bedienen. Doch auch LKW- oder Busfahrer benötigen oftmals nur einen entsprechenden Führerschein für die Ausübung ihrer Tätigkeit.

Wie ist die Ausbildung geregelt und wie läuft sie ab?

Berufsschule und Berufspraxis gemischt – so läuft die Ausbildung als Berufskraftfahrer ab. Für die Ausbildung zum Berufskraftfahrer benötigen Sie mindestens den Hauptschulabschluss. Auch Menschen, die die mittlere Reife erhalten haben, werden gerne genommen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung wird in einem dreijährigen Lehrgang absolviert.

Ausblick: Was eröffnet einem die Ausbildung als Fahrer?

Das Abschlusszeugnis eröffnet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten. Der Start in die Lehre lohnt sich. Es gibt zahlreiche Portale im Internet, wo Sie sich informieren oder bewerben können.

car24.de: Wer dieses Portal besucht, lernt neben der Tätigkeit des Fahrzeugüberführers weitere Berufe kennen – unter anderem wird auf diesem Portal erklärt, welche Tätigkeiten Transfer- oder Bereitschaftsfahrer ausüben.

bundeswehrkarriere.de: Die Bundeswehr hält zahlreiche Stellen als Fahrer offen.

Gehälter und Gehaltsdaten zum Fahrer für Fahrzeugüberführung:

Das Durchschnittsgehalt liegt bei 50.000€ pro Jahr. Die Spanne geht dabei von 74.000€ bis 35.500€.

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