COVID-19 Beauftragter

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Berufsbild

Die Weiterbildung zum COVID-19 Beauftragten innerhalb eines Unternehmens ist noch recht jung, allerdings durch die Pandemie bedingt sehr gefragt. Im Grunde handelt es sich hier um eine akkreditierte Weiterbildung zum Infektionsschutzbeauftragten mit dem Schwerpunkt auf die Erkrankung, sowie die Ansteckungsrisiken durch den COVID-19 Virus. Die Fortbildung muss in Deutschland von akkreditierten Bildungsträgern durchgeführt werden. Dazu gehören unter anderem der TÜV, die Vabeg oder die AHAB-Akademie. Der COVID-19 Beauftragte ist spezialisiert und ersetzt ausdrücklich nicht den allgemeinen Infektionsschutzbeauftragten. Deswegen ist diese Weiterbildung auch für bereits ausgebildete Infektionsschutzbeauftragte sehr interessant.

Ausbildung

Die Ausbildung umfasst verschiedene Themenbereiche. Im Fokus steht dabei das Erkennen der Erkrankung bei Mitarbeiten, Strategie zur Sensibilisierung der Mitarbeiter gegenüber diesem Thema und die Vermeidung von Infektionsgeschehen. Auch der Datenschutz, sowie die Organisation innerbetrieblicher Schutzmechanismen spielen eine große Rolle. Die Ausbildung kann online via Fernlehrgang, oder direkt vor Ort stattfinden. Das hängt vom jeweiligen Angebot, sowie vom Anbieter ab.

Regelung der Ausbildung / Ablauf

Der Ablauf, sowie die Inhalte richten sich nach dem jeweiligen Anbieter und sind gesetzlich (noch) nicht geregelt. Allerdings ist es ein großer Vorteil, wenn man bereits über die entsprechenden Erfahrungen als Infektionsschutzbeauftragter verfügt. Grundsätzlich gibt es allerdings keine Zugangsbeschränkungen. Den Lehrgang kann also jeder buchen, der ein Interesse an dieser Weiterbildung hat.

Dauer der Ausbildung

Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel mindestens eine Woche, im längsten Fall länger als einen Monat. Allerdings sind bei der letzten Option deutlich längere Pausen zwischen den verschiedenen Unterrichtseinheiten vorgesehen. Die Ausbildung kann ohne großen Aufwand, und neben der eigentlichen Arbeit durchgeführt und abgeschlossen werden.

Abschluss der Ausblick

Die Abschlussprüfung zum COVID-19 Beauftragten richtet sich inhaltlich, und vom Aufwand her an die Anforderungen der Ausbildung zum Infektionsschutzbeauftragten. Es ist bei fast jedem Anbieter eine schriftliche Prüfung vorgesehen, bei der die in der Ausbildung vermittelten Inhalte noch einmal abgeprüft und bestätigt werden. Die erfolgreich abgeschlossene Prüfung wird durch ein entsprechendes Zertifikat bestätigt.

Ausblick nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung verfügt man als COVID-19 Beauftragter über eine fundierte Ausbildung und trägt einen wichtigen Teil zum innerbetrieblichen Gesundheitsmanagement bei. Viele Unternehmen, gerade große Betriebe, fördern die Weiterbildung und legen einen großen Wert auf eigene personelle Ressourcen in diesem Bereich. Die Weiterbildung wird derzeit von vielen Unternehmen derzeit aktiv gefördert und ist sehr gefragt.

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Berufsbild

Es gibt derzeit keine weiteren Fortbildungsmöglichkeiten. Ausgehend von einer grundsätzlichen Ausbildung als Infektionsschutzbeauftragter handelt es sich bei diesem Angebot selbst um eine Weiterbildung im Rahmen der Zertifizierung zum Infektionsschutzbeauftragten.

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Gehälter und Gehaltsdaten zum COVID-19 Beauftragter:

Das Durchschnittsgehalt liegt bei 30.000€ pro Jahr. Die Spanne geht dabei von 44.400€ bis 21.300€.

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