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Der Beruf des Küchenplaners umfasst die Gestaltung, Planung und den Verkauf von individuellen Küchenlösungen. Küchenplaner sind Experten für Raumgestaltung, Materialauswahl und Technik und arbeiten eng mit Architekten, Handwerkern und Kunden zusammen. Die Aufgaben umfassen die Beratung von Kunden, die Erstellung von Entwürfen und die Organisation von Bestellungen und Installationen.
Ausbildung zum Küchenplaner
Die Ausbildung zum Küchenplaner erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung im Bereich Einzelhandel oder eine Ausbildung als Schreiner oder Tischler mit anschließender Spezialisierung auf Küchenplanung. Alternativ kann auch ein Studium im Bereich Innenarchitektur oder Raumgestaltung absolviert werden.
Regelung der Ausbildung / Ablauf
Die duale Ausbildung besteht aus einer Kombination von betrieblicher Praxis und theoretischem Unterricht in einer Berufsschule. Schreiner und Tischler können sich durch spezielle Schulungen oder Fortbildungen auf die Küchenplanung spezialisieren. Im Studium werden neben gestalterischen Grundlagen auch Kenntnisse in Materialkunde, Technik und Projektmanagement vermittelt.
Dauer der Ausbildung
Die Dauer der dualen Ausbildung beträgt in der Regel 3 Jahre. Die Spezialisierung zum Küchenplaner kann je nach Fortbildung oder Schulung zwischen einigen Monaten und 1-2 Jahren dauern. Ein Studium im Bereich Innenarchitektur oder Raumgestaltung erstreckt sich über 3-4 Jahre (Bachelor) und kann durch einen Masterabschluss ergänzt werden.
Abschluss der Ausbildung
Am Ende der dualen Ausbildung legen die Auszubildenden eine Abschlussprüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer ab. Schreiner und Tischler erhalten nach erfolgreicher Spezialisierung ein Zertifikat für ihre Weiterbildung im Bereich Küchenplanung. Absolventen eines Studiums erlangen den akademischen Grad Bachelor oder Master in Innenarchitektur oder Raumgestaltung.
Ausblick nach der Ausbildung
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung können Küchenplaner in verschiedenen Bereichen tätig werden:
- Küchenstudios
- Möbelhäuser
- Küchenhersteller
- Selbständigkeit
Chancen am Arbeitsmarkt
Die Chancen am Arbeitsmarkt für Küchenplaner sind gut, da individuelle Küchenlösungen und moderne Wohnraumgestaltung weiterhin gefragt sind. Küchenplaner mit einer fundierten Ausbildung, guten gestalterischen Fähigkeiten und technischem Verständnis sind besonders gefragt.
Verdienst nach der Ausbildung
Das Einstiegsgehalt für Küchenplaner liegt zwischen 2.200 und 2.800 Euro brutto monatlich, abhängig von Region, Erfahrung und Qualifikation. Mit steigender Berufserfahrung und Spezialisierung kann das Gehalt auf 3.500 Euro und mehr ansteigen. Selbstständige Küchenplaner können aufgrund individueller Projekte und Kunden höhere Einkommen erzielen.
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Küchenplaner
Küchenplaner haben zahlreiche Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung, um ihre Karrierechancen zu erhöhen:
- Spezialisierung auf bestimmte Küchenstile oder -materialien
- Erweiterung des Know-hows in Bezug auf neue Technologien und Trends
- Management- und Verkaufstrainings
- Abschluss eines Masterstudiums im Bereich Innenarchitektur oder Raumgestaltung
Weiterführende Links
- Bundesverband Deutscher Küchenfachhändler (BDK): https://www.bundesverband-kueche.de/
- Individuelle Designs und Rückwände: https://rueckwand24.com/
- Industrie- und Handelskammer (IHK): https://www.ihk.de/
- Handwerkskammer: https://www.handwerkskammer.de/