Resilienzcoach

Stress
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Berufsbild

Ein Resilienzcoach arbeitet mit einzelnen Personen oder Gruppen. Er stärkt deren Achtsamkeit, den Umgang mit Stress und arbeitet mit den Teilnehmenden zum Thema Stressprävention. Werte werden herausgearbeitet und so der jeweilige Selbstwert erkannt und trainiert.

Ausbildung

Regelung der Ausbildung

Die Ausbildung zu einem Resilienzcoach kann jeder machen. Meist wird sie von Personen absolviert, welche bereits in einem Beruf arbeiten. PsychologInnen, LehrerInnen, ManagerInnen oder PädagogInnen. Anhand der sieben Resilienzfaktoren- Emotionssteuerung, Optimismus/Hoffnung, Selbstwirksamkeit, soziale Unterstützung, Sinn- und Wertorientierung, Selbstmanagement, Zukunfts-Lösungsorientierung, werden verschiedene Blickwinkel aufgezeigt. Diese wirken sich positiv und präventiv auf die psychische Widerstandskraft aus. Es wird trainiert mit eigener Widerstandskraft (Resilienz) äußeren Faktoren standzuhalten. Verschiedene Arten und Ursachen von Stress werden erklärt.

Selbsterfahrung hat in dieser Ausbildung einen hohen Stellenwert. Die Teilnehmenden erstellen ein eigenes Resilienz Profil. Eigene Stärken und Potenziale werden herausgearbeitet. Aber auch bestehender Handlungsbedarf ergründet. Das Herausarbeiten von Resilienzprofilen mit zukünftigen KundInnen wird im nächsten Schritt erlernt. Hierbei wird auf die unterschiedlichen Herangehensweisen in der Beratung jüngerer Menschen und Erwachsenen eingegangen und was jeweils zu beachten ist. Durch die Selbstreflexion und das erlernte Wissen wird die Möglichkeit geschaffen, anderen Personen in deren Stressbewältigung zu helfen. Effektive Stressreduktions-Techniken werden erlernt um sie bei Lösungsblockaden und Selbstwerttraining anzuwenden.

All diese Techniken werden in Einzel- und Kleingruppenerfahrungen gemacht.

Dauer der Ausbildung

Die Dauer der Ausbildung hängt von dem jeweiligen Institut ab, in welchem sie absolviert wird. Diese kann also sehr unterschiedlich ausfallen. Zwischen vier Tagen oder bis zu fünf Monaten. Da viele TeilnehmerInnen diesen Bildungsweg aufbauend auf den eigentlichen Beruf wählen, kann sich die Ausbildungsdauer zum Resilienzcoach verlängern, da die Seminare nur wöchentlich besucht werden können. Ohne eine bereits bestehende berufliche Verpflichtung lässt sich der Kurs schneller bewältigen, da er täglich oder wöchentlich besucht werden kann. Beendet wird der Kurs mit dem Erhalt eines Zertifikats.

Abschluss der Ausbildung

Nach erfolgreicher Teilnahme an dem Seminar zum Resilienzcoach erhält jeder TeilnehmerIn ein entsprechendes Zertifikat. Je nach Ausbildungsstelle sind hierfür unterschiedliche Leistungen zu erbringen, unter anderem Nachweise über die Arbeit mit Personengruppen oder Resilienz Plänen.

Ausblick nach der Ausbildung

Mit dem Erhalt des Zertifikats ist man als Resilienzcoach in der Lage seinen KlientInnen in stressigen Alltagssituationen zu helfen. Bei der Arbeit mit Familien können diese in ihrem Familienalltag gestärkt werden. Der Umgang miteinander verbessert und das psychische Wohlbefinden gestärkt werden. Als Führungskraft in einem Unternehmen lassen sich aufgrund der erlernten Coaching-Instrumente MitarbeiterInnen besser verstehen. Der Umgang im Team wird wertschätzender und die jeweiligen Stärken der MitarbeiterInnen herausgearbeitet. Das ermöglicht einen zielführenden Arbeitsablauf.

Als Resilienzcoach ermöglicht sich die Arbeit mit einzelnen Personen oder Gruppen in seperaten Seminarräumen.

Fort-und Weiterbildungsmöglichkeiten im Berufsbild

Mögliche Weiterbildungsmöglichkeiten im Berufsbild des Resilienzcoach sind die Weiterbildung zum Coach für Stressmanagement, zum systemscheu Deeskalationscoach, zum Coach für psychische Gesundheit oder eine Weiterbildung für achtsame Beratung.

Gehälter und Gehaltsdaten zum Resilienzcoach:

Das Durchschnittsgehalt liegt bei 30.000€ pro Jahr. Die Spanne geht dabei von 44.400€ bis 21.300€.

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