Corona im Büro

Free-Photos / Pixabay – > SO BITTE NICHT MEHR / 2M Abstand halten werden empfohlen

Was sollte grundlegend beachtet werden?

Wer sich mit mehreren Menschen in einem Büro befindet, der sollte gewisse Dinge beachten, um sich und andere nicht zu gefährden. Natürlich sollte auch hier die räumliche Distanz als oberste Priorität und Maßnahme gelten, um eine Gefährdung auszuschließen oder zumindest gering zu halten. Falls möglich, sollten die Abstände der Arbeitsplätze nicht zu gering gehalten werden oder aber Trennbarrieren eingerichtet werden. Das Virus verbreitet sich grundsätzlich über Tröpfcheninfektion, also besteht das höchste Risiko immer dann, wenn sich Menschen näherkommen, mit geringem Abstand miteinander sprechen und sich direkt begegnen. Als direkte Maßnahme gilt es hier also, unnötige Kontakte zu vermeiden. Es sollte zum Beispiel darauf verzichtet werden, Hände zu schütteln oder dem Gegenüber, während des Sprechens, direkt ins Gesicht zu schauen. Das mag zwar auf den ersten Blick unhöflich erscheinen, doch ist letztendlich nur eine Schutzmaßnahme, von der beide Gesprächspartner profitieren. Eine weitere Maßnahme ist die Händehygiene.

Um mögliche Infektionen über berührte Gegenstände zu vermeiden, sollte das Händewaschen zu einer Regelmäßigkeit werden. Ebenso sollte immer Händedesinfektionsmittel zur Verfügung stehen, um das Repertoire in Bezug auf die Hygiene zu erweitern. Auch eine gewisse Nies- und Hustenetikette sollte gelernt sein. Man sollte also immer in die eigene Armbeuge husten oder niesen, um eventuelle Sitznachbarn oder Kollegen generell nicht durch Tröpfcheninfektion zu gefährden.

Eine weitere Schutzmaßnahme ist das Tragen eines Mund-, Nasenschutzes in Form einer Gesichtsmaske bzw. entweder einer sogenannten „OP-Maske“ oder einer FFP2-Maske. Diese sind mittlerweile in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften Pflicht, weswegen sich ihr Gebrauch auch im Büro anbietet. Die Maske sollte Mund und Nase bedecken und somit eine Tröpfcheninfektion vermeiden.

Generell gilt es also, die sogenannten „AHA-Regeln“ einzuhalten, also: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske. Werden alle Regeln ordnungsgemäß befolgt, lässt sich die Übertragung des Virus und somit eine Gefährdung von Kollegen deutlich reduzieren. Sämtliche Regeln gelten natürlich sowohl während der Arbeits- als auch während der Pausenzeit.

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Corona im Homeoffice

Prioritäten während des Homeoffice

Sollte die Situation nun doch eingetroffen sein, dass das Büro schließt oder man aufgrund einer Aufteilung des Betriebs ins Homeoffice geschickt wird, so gibt es auch hier Möglichkeiten zur Optimierung. Wichtig ist es, regelmäßigen Kontakt zu Vorgesetzten und Kollegen halten zu können. Einerseits steht dafür natürlich das Smartphone zur Verfügung, mit denen sich der gewünschte Personenkreis schnell telefonisch erreichen lässt. Für Besprechungen dagegen eignen sich zum Beispiel Tools wie „Zoom“. Hiermit können Besprechungen durchgeführt werden, bei denen die Möglichkeit der Nutzung einer Webcam gegeben ist. Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten gibt es heutzutage mehr als genug, daher ist es häufig lediglich eine Frage des persönlichen Geschmacks oder der Vorgabe des Vorgesetzten, welches Mittel genutzt wird. Soziale Kontakte, auch unter Kollegen, sollten während der Zeit im Homeoffice keinesfalls komplett eingestellt, sondern fortgeführt werden. Menschen sind soziale Wesen und auch wenn etwas Ruhe und Abstand sehr angenehm sein kann, so sollte das Homeoffice kein Grund zur Selbstisolation sein, solange diese aufgrund behördlicher Maßnahmen nicht gefordert ist. Auch für die persönliche Organisation und Arbeitseinteilung gibt es zahlreiche Apps in Form von Zeitplänen, Mindmaps und weiteren Darstellungsformen. Diese können dabei helfen, Prioritäten festzusetzen und diese geordnet und strukturiert zu bearbeiten.

Was während der Arbeit im Homeoffice keinesfalls vergessen werden darf, sind Pausen und Bewegung. Nicht selten neigt der Mensch dazu, stundenlang an der Arbeit zu sitzen, nur um sich dann zum Ausruhen auf die Couch zu setzen und sich weiterhin nicht zu bewegen. Dies ist eine ungesunde Angewohnheit, die das Immunsystem ebenso keinesfalls stärkt. Es sollte also nach einer bestimmten Phase des Sitzens, zum Beispiel nach ein bis zwei Stunden, eine Phase der Bewegung folgen. Dazu kann ein kleiner Spaziergang zählen, Dehnübungen oder ein kurzes Workout mit hoher Intensität. Je nach Präferenz kann hier frei gewählt werden. Natürlich ist es auch nicht verwerflich, auch einmal durchzuatmen und die Arbeit sacken zu lassen. Vor allem Zuhause sollte die sogenannte Work-Life-Balance eine große Rolle spielen, da es ansonsten schnell passieren kann, dass man sich Zuhause einen hohen Stresspegel angewöhnt und kaum mehr zur Ruhe kommt.

Zeitmanagement ist also besonders im Homeoffice gefordert. Häufig gibt es hier keinen Vorgesetzten mehr, der Zeitlimits setzt oder die Pausen festlegt. All das muss nun im Normalfall in die eigenen Hände genommen werden. Auch deswegen ist es sinnvoll, sich vor dem Beginn der Arbeit einen Plan oder ein Konzept für die kommende Woche zu erstellen, dem man einfach folgen kann. Mit einer gewissen Regelmäßigkeit und Routine arbeitet es sich leichter und effizienter. Homeoffice kann also unter Umständen, trotz der aktuellen Situation, sehr angenehm sein. Doch muss hier mehr gemanagt strategisch vorgegangen werden, damit das Projekt „Homeoffice“ gelingt.

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