Saunameister

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Ein Saunameister wird auch als Hilfsarbeitskraft im Gesundheits- bzw. Wellnessbereich bezeichnet. Grundsätzlich ist ein Saunameister zur Betreuung der Saunagäste und zur Sicherstellung der Einrichtungen gedacht. Ist die Sauna betriebsbereit oder müssen Vorkehrungen getroffen werden, damit der Wellnessbereich sich wieder in einem ordnungsgemäßen Zustand befindet? Zudem übernimmt er die Funktion der Aufgüsse auf die Saunaöfen.

Ein geschultes Auge wird zur Bedienung und Überwachung der technischen Anlagen vorausgesetzt. Dabei dreht es sich explizit um die Kontrolle der jeweiligen Temperaturen und des Wassers. Die Einhaltung der einschlägigen Hygienevorschriften spielt bei diesem Berufsbild ebenso eine fundamentale Rolle. Selbst verwaltungstechnische Aufgaben fallen ebenso in den Tätigkeitsbereich eines Saunameisters.

Welche Einsatzgebiete sind für einen Saunameister vorgesehen?

Ein Saunameister arbeitet vorrangig da, wo Saunen aufgestellt sind. Das kann ein Sportzentrum, ein Kur- oder Wellnesshotel, eine Rehaklinik, Sanatorien, Schwimmbäder sowie Thermalbäder sein. Generell liegt das Augenmerk bei diesem Beruf auf der Sicherstellung eines reibungslosen und sicheren Badebetriebes.

Die Ausbildung zum Saunameister erfolgt als Weiterbildung

In den Kursen werden die Teilnehmer gezielt auf die Aufgaben im Saunabetrieb vorbereitet. Selbst anatomische und physiologische Grundlagen sind ein Bestandteil dieser Weiterbildung. Der Lehrplan sieht außerdem ein umfangreiches Fachwissen zur Geschichte und Entwicklung der Sauna vor. Darüber hinaus tauchen die Teilnehmer in die Bäderarten ab. Im Lehrplan werden Warmwasser- und Kaltwasserbäder sowie Luftbäder und Sonderformen genau besprochen. Im weiteren Schritt wirft man gemeinsam einen Blick auf die medizinische Wirkung von thermischen Wechselbädern.

Damit man bei Antritt der Stelle nicht ins Schwitzen kommt, erhält ein angehender Saunameister genaue Tipps zum Badeablauf. Auch die Anwendung und Aufgüsse von Saunen stehen auf dem Lehrplan. Rechtliche Reglungen, Hygiene und Reinigung im Saunabereich spielen bei der Weiterbildung genauso eine wichtige Rolle. Selbst auf die Bereiche Marketing und Eventmanagement gehen die Ausbilder mit den Teilnehmern in den Schulungen gezielt ein. Im gleichen Atemzug werden die Themenbereiche Unfälle und Erste Hilfe angeschnitten, damit ein Saunameister genau weiß, wie er im Notfall zu reagieren hat.

Die Tätigkeitsfelder auf einen Blick:

  • Medizinische Grundlagen im Bewegungsapparat und Neurologie
  • Anatomie/Physiologie/Pathologie
  • Verschiedene Saunaarten
  • Ablauf der Aufgusse
  • Aufguss-und Wedeltechnik
  • Hygiene
  • Notfall und Erste Hilfe

Wer kann sich zum Saunameister ausbilden lassen?

Auch Berufsfremde sogenannte Quereinsteiger können an dieser Weiterbildung teilnehmen. Für Mitarbeiter SPA-und Wellnessanlagen, Gesundheits- und Fitnesszentren sowie Saunaanlagen, Thermen oder Schwimmbädern ist diese Ausbildung bestens geeignet.

Nach Abschluss des Lehrgangs erhält der Teilnehmer ein Zertifikat(Befähigungsnachweis).

Weiterführende Links zum Saunameister:

Links zum Gehalt und weiteren Infoquellen: