Betriebsausflug: 11 Ideen für ein gelungenes Teamevent

Gruppe von Kolleginnen und Kollegen macht draußen lachend ein Selfie
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Ein Betriebsausflug lockert den Arbeitsalltag auf und stärkt den Zusammenhalt im Team. Wer ihn plant, steht aber schnell vor der Frage: Was unternehmen wir? Die folgenden elf Ideen für den Betriebsausflug reichen vom entspannten Nachmittag bis zum aktiven Tagesausflug – für kleine Teams ebenso wie für größere Belegschaften. Ob ein Betriebsausflug als Arbeitszeit gilt, ordnet impulse.de ein; die wichtigsten rechtlichen Fragen beantworten wir am Ende im FAQ.

Elf Ideen für den Betriebsausflug

1. Wandern und Picknick

Ein gemeinsamer Ausflug ins Grüne kostet wenig und tut gut: An der frischen Luft kommen Kolleginnen und Kollegen abseits des Schreibtischs ins Gespräch. Wählen Sie Wanderwege, die auch für ungeübte Teilnehmer leicht zu bewältigen sind, und werfen Sie vorher einen Blick auf die Wettervorhersage. Wer es etwas spielerischer mag, kombiniert die Runde mit einer Schnitzeljagd.

2. Escape Room

In einem Escape Room lösen die Teilnehmer gemeinsam Rätsel, um innerhalb einer vorgegebenen Zeit aus einem Raum zu „entkommen“. Das fördert Teamwork, Kommunikation und schnelles Denken – und eignet sich gut für kleinere Gruppen, die Lust auf eine knifflige Herausforderung haben.

3. Kochen oder Weinprobe

Verfügt das Büro über eine Küche oder einen größeren Raum, bietet sich ein gemeinsamer Kochtag an. Daraus wird schnell ein kulturelles Fest, wenn Kollegen Gerichte aus ihren Herkunftsländern beisteuern. Wer sich die Arbeit sparen möchte, organisiert stattdessen eine Weinprobe – entweder mit einem externen Anbieter oder ganz einfach, indem jeder seinen Lieblingswein und etwas Käse mitbringt.

4. Kunst, Malen, Töpfern

Ein Mal- oder Töpferkurs bringt die kreative Seite des Teams zum Vorschein und ist alles andere als anstrengend. Kreatives Arbeiten kann zudem beim Stressabbau helfen: Auch Harvard Health beschreibt kreative Tätigkeiten als stresslindernd. Eine Aktivität, die Entspannung und Kreativität verbindet, eignet sich gut für einen gemeinsamen Nachmittag oder Abend nach einem langen Arbeitstag.

5. Freiwilligenarbeit

Legt Ihr Unternehmen Wert auf gesellschaftliche Verantwortung, ist ein gemeinsamer Freiwilligeneinsatz eine sinnvolle Wahl. Ob Mithilfe bei der lokalen Tafel, eine Baumpflanzaktion oder ein Müllsammel-Tag – solche Einsätze lassen sich meist unkompliziert organisieren und sind für das Team wie für die Gemeinschaft ein Gewinn.

6. Spiele- oder Filmabend

Die einfachste Variante ist oft auch die entspannteste: ein Spiele- oder Filmabend im Büro nach Feierabend. Ein Beamer, eine freie Wand, ein paar Snacks und Getränke genügen für einen gemütlichen Abend, der kaum Vorbereitung braucht.

7. Sneak-a-Peek-Gedächtnisspiel

Dieses Spiel schult die Zusammenarbeit. Jedes Team baut aus Bauklötzen innerhalb einer kurzen Zeitspanne ein Bauwerk. Ein Mitglied eines anderen Teams wirft heimlich einen Blick darauf und beschreibt es anschließend seiner Gruppe, die den Bau möglichst genau nachstellen soll. Gefragt sind genaues Hinsehen und klare Absprachen.

8. Brettspiel-Turnier

Mit einem oder mehreren Brettspielen lässt sich ein kleines Turnier veranstalten – ideal für größere Gruppen. Damit noch Zeit für anderes wie ein gemeinsames Essen bleibt, wählen Sie am besten Spiele, die weniger als eine Stunde dauern.

9. Improvisations-Workshop

Ein Improvisations-Workshop kann viele Formen annehmen – von körperlichen Übungen, etwa dem Weiterreichen eines unsichtbaren Gegenstands, bis zu verbalen Aufgaben wie dem Beleuchten eines Themas aus verschiedenen Blickwinkeln. Wählen Sie die Variante, die zu Ihrer Unternehmenskultur passt.

10. Spaghetti-Marshmallow-Challenge

Bei dieser klassischen Teambuilding-Übung baut jedes Team einen möglichst hohen Turm – allein aus rohen Spaghetti und Marshmallows. Die Aufgabe verlangt Absprache, Ausprobieren und eine Portion Kreativität.

11. Tourist für einen Tag

Viele Einheimische verlieren mit der Zeit den Blick für die Sehenswürdigkeiten vor der eigenen Haustür. Teilen Sie das Team in Gruppen auf und schicken Sie jede zu ein bis zwei lokalen Highlights. Anschließend trifft man sich zu einem späten Mittag- oder frühen Abendessen und tauscht sich über das Gesehene aus.

Häufig gestellte Fragen

Zählt ein Betriebsausflug als Arbeitszeit?

Findet der Ausflug während der regulären Arbeitszeit statt, wird er in der Regel wie Arbeitszeit vergütet – allerdings nur im Umfang der ausgefallenen Arbeitsstunden. Dauert der Ausflug länger als ein normaler Arbeitstag, entstehen daraus keine Überstunden. Die Teilnahme ist freiwillig: Niemand kann dazu gezwungen werden. Wer nicht mitkommt, muss stattdessen arbeiten, sofern das möglich ist.

Wer trägt die Kosten für einen Betriebsausflug?

In der Regel übernimmt der Arbeitgeber die Kosten, verpflichtet ist er dazu aber nicht. Steuerlich gilt: Zuwendungen bis 110 Euro pro Mitarbeiter und Veranstaltung bleiben für bis zu zwei Betriebsveranstaltungen im Jahr steuerfrei (Freibetrag nach § 19 Abs. 1 Nr. 1a EStG). Was darüber hinausgeht, kann pauschal versteuert werden.

Wie oft sollte ein Unternehmen einen Betriebsausflug organisieren?

Eine feste Regel gibt es nicht – das hängt von Größe, Kultur und Budget des Unternehmens ab. Verbreitet sind ein bis zwei größere Veranstaltungen pro Jahr. Das deckt sich mit dem steuerlichen Rahmen, der zwei Betriebsveranstaltungen jährlich begünstigt.

Ist man bei einem Unfall während des Betriebsausflugs versichert?

Handelt es sich um eine betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Voraussetzung ist laut DGUV, dass die Veranstaltung vom Arbeitgeber ausgeht, dem Betriebsklima dient, die Unternehmensleitung teilnimmt und sie allen Beschäftigten offensteht. Versichert sind dann sowohl die Veranstaltung selbst als auch der Hin- und Rückweg. Rein private Feiern, alkoholbedingte Unfälle oder private Abstecher sind dagegen nicht abgedeckt.

Infotipp: Einen ausführlichen Überblick rund um Organisation, Recht und Steuer bietet die Karrierebibel; die Voraussetzungen für den Versicherungsschutz erläutert die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).