Die richtige Vorbereitung auf einen langfristigen Auslandsaufenthalt

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Ein mehrwöchiger oder auch mehrmonatiger Auslandsaufenthalt in Form einer Sprachreise ist eine gern genutzte Art, die erworbenen Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden und zu erweitern. Außerdem stellt so ein Auslandsaufenthalt immer ein gewisses Abenteuer dar, das viele junge Leute nach dem Schul- oder Studienabschluss reizt. Aber auch wenn erst mal das große Abenteuer ruft, sollte so ein Trip in ein anderes Land gut vorbereitet sein, um den besten Nutzen daraus zu zeihen.

Sprachreisende versprechen sich vor allem eins vom Aufenthalt in einem anderen Land, der etwas länger als ein gewöhnlicher Urlaub ist. Man möchte die eigenen Sprachkenntnisse erweitern. Man ist gezwungen, die jeweilige Sprache täglich anzuwenden und kann so auch die innere Hürde überwinden, die man vielleicht im eigenen Land hat, die Fremdsprache zu sprechen. Schnell stellen sich Erfolgserlebnisse ein, denn man merkt, dass man kommunizieren und sich mit den Einheimischen verständigen kann. Nach einer Weile wird die Hemmschwelle immer niedriger, und man spricht frei. Diese Erfahrung bleibt meist ein Leben lang erhalten, und hilft später im Berufsleben.

Immer erreichbar sein

Wer längere Zeit weg ist, bekommt früher oder später Heimweh. Das kann an einem verregneten Tag sein, oder wenn einfach alles schief läuft, man hat keine Vertrauensperson um sich herum, und sehnt sich nach Familie und Freunden. Oft hilft es schon, einfach nur zu telefonieren. Damit man sowohl im Gastland, als auch von zu Hause aus erreichbar bleibt, lohnt es sich für den Auslandsaufenthalt ein Zweithandy anzuschaffen, das mit einer Pre-Paid Karte genutzt wird. So ist man an keinen Vertrag gebunden. Gleichzeitig erreichen einen Nachrichten und Anrufe aus der Heimat, ohne dass die Verabredung mit neuen Freunden verpasst wird.

 

Für den Notfall vorbereitet sein

Auch an die Gesundheit sollte man denken. Bin ich im Ausland abgesichert, wenn mir etwas passiert? Wie weit deckt meine eigene Krankenversicherung den Auslandsaufenthalt? Wer nur kurzfristig ins Ausland geht, ist mit der Europäischen Krankenversicherungskarte gut abgesichert. Sie deckt alle akuten Notfälle wie einen Beinbruch oder wenn plötzlich eine Wurzelbehandlung notwendig ist. Welche Behandlungen die persönliche Krankenversicherung abdeckt, und ab wann die Europäische Krankenversicherungskarte nicht mehr genügt, sind Infos die man sich besser genau durchliest, und gegebenenfalls eine Zusatzversicherung abschließt.

 

Finanzen im Griff haben

Nichts ist schlimmer, als allein im Ausland zu sein, und das Geld ist ausgelaufen. Daher unbedingt vorher ausrechnen, was Flüge, Unterkunft und Lebenshaltung im Zielland kosten, und wie viel Geld für den Zeitraum benötigt wird, es empfiehlt sich immer einen Puffer mit einzuplanen. Online Budgetrechner oder Budgetierungs-Apps gibt es wie Sand am Meer. Sie helfen dabei, auf ein Ziel hinzuarbeiten, und Kosten zu kalkulieren. Auch wenn es fast kaum vorstellbar ist, nicht alle EU-Länder zahlen mit dem Euro. Hier sollte man sich im Voraus über den Wechselkurs in die Landeswährung informieren und auch schon ein bisschen Geld in der Landeswährung einstecken haben, um bei der Ankunft die erste Taxifahrt vom Flughafen  ohne Probleme meistern zu können.

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