Die WG-Checkliste – diese Fragen sollten übereinstimmen

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Bei der Gründung einer WG oder dem Einzug in eine bestehende Wohngemeinschaft sollte man sich so sicher wie möglich sein, dass es wirklich passt und dass man nicht langfristig mit den Mitbewohnern Probleme bekommt. Deswegen sollte man am besten schon vor dem Einzug eine Checkliste abarbeiten, um zu testen, ob man sich mit den neuen Mitbewohnern verstehen wird und ob die Vorstellungen vom Zusammenleben passen.

Ordnung und Sauberkeit

Eine bestehende WG hat in der Regel bereits einen Putzplan oder es ist zumindest lose geregelt, wer wann was putzt und wie sauber die gemeinsam genutzten Räume zu halten sind. Zieht man frisch zusammen, sollte man sich die bisherigen Wohnungen der neuen WG-Mitglieder gemeinsam ansehen, damit alle die Möglichkeit bekommen, die gelebte Ordnung und Sauberkeit der jeweils anderen einzuschätzen. Es muss noch nicht alles klinisch rein und perfekt sein, aber ungefähr sollte man übereinstimmen, wenn man sich eine Wohnung teilen möchte. Zumindest die Bereitschaft, sich an einen Putzplan zu halten, muss in jedem Fall da sein. Bei einer bestehenden WG hilft oft schon der kurze Blick in die Gemeinschaftsräume, denn wäre etwa die Küche normalerweise total verdreckt, würden die jetzigen WG-Bewohner es nicht schaffen, sie in kürzester Zeit auf Vordermann zu bringen, auch wenn sich rechtzeitig vorher Bewerber ankündigen.

Party- oder Berufstätigen-WG?

Diese beiden Begriffe kann man in WG-Anzeigen laufend lesen, denn sie sind die größten Gegensatzpaare. Bei einer Party-WG handelt es sich um eine Wohngemeinschaft, die gelegentlich auch etwas zusammen unternimmt und die bei sich zu Hause Partys erlaubt und veranstaltet. Das setzt jedoch voraus, dass alle WG-Bewohner damit leben können oder sogar mitmachen würden. Die Berufstätigen-WG dagegen besteht eher aus erwachsenen Menschen, die häufig ihre Ruhe wollen, wenn sie nach Hause kommen. Wenn bereits in der WG-Anzeige stand, wie das Zusammenleben aussehen soll, kann man sich ein genaueres Bild machen; wenn nicht, muss man unbedingt beim Kennenlernen nachfragen.

Alkohol, rauchen und das andere Geschlecht

Wir alle haben unsere Laster. Was davon geht und was nicht, das sollte man jedoch abklären, wenn man zusammen wohnen will. Das Thema Alkohol ist dabei nicht ganz so wichtig wie Fragen nach den Orten, an denen geraucht werden darf – oder wie mit dem anderen Geschlecht umgegangen wird. Nicht jeder will morgens auf dem Flur dem leicht bekleideten Freund der Mitbewohnerin in die Arme laufen, auch will man manchmal einfach keinen Besuch in der WG und will sicher auch nicht, dass überall alles nach Zigarettenrauch stinkt, weil die Mitbewohner rauchen. Solche wichtigen Fragen, die man durchs Zusammenleben mit einem anderen Menschen zwangsläufig mitbekommen wird und die extrem störend sein könnten, muss man vorher klären und aus der Welt schaffen, denn sonst riskiert man nur unnötigen Streit in der WG und zieht womöglich noch mit Menschen zusammen, mit denen man auf Dauer nicht zusammen bleiben kann.

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