Helferlein im Büroalltag I: Das mehrsprachige Branchentelefonbuch

Person recherchiert am Bürocomputer in einem Online-Branchenverzeichnis
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Wer nur wenig Deutsch spricht, stößt schon bei der einfachen Suche nach einem Anwalt, einer Behörde oder einem Handwerksbetrieb im Netz an Grenzen. Fachbegriffe, Branchenbezeichnungen und Ortsnamen weichen oft stark von der eigenen Muttersprache ab. Das betrifft eine große Gruppe: Ende 2025 waren im Ausländerzentralregister rund 14 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und Wohnort in Deutschland erfasst. In unserer Reihe „Helferlein im Büroalltag“ stellen wir Werkzeuge vor, die solche Alltagsaufgaben erleichtern. Den Auftakt macht die Idee des mehrsprachigen Branchentelefonbuchs.

Was ein mehrsprachiges Branchentelefonbuch leisten soll

Ein mehrsprachiges Branchenverzeichnis übersetzt den gesuchten Branchenbegriff in mehrere Sprachen und führt so auch Menschen ohne sichere Deutschkenntnisse zum passenden Eintrag. Ein Beispiel dafür war das Angebot der „Das Regionale – Telefonauskunft AG“, das wir 2013 in dieser Reihe vorgestellt haben. Nach Angaben des Anbieters ließen sich Suchbegriffe in mehreren europäischen Sprachen eingeben – neben Deutsch etwa Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Türkisch, Griechisch und Italienisch – und darüber Orte, Begriffe und passende Ansprechpartner finden.

Sprachauswahl und Firmenprofile

Kern solcher Verzeichnisse ist eine erweiterte Suchfunktion. Unternehmen konnten in ihrem Profil mehrere Ansprechpartner samt Fremdsprachenkenntnissen hinterlegen. Suchende ließen sich gezielt Kontakte anzeigen, die ihre Sprache sprechen, und erreichten so direkt die richtige Person. Gerade exportorientierte Betriebe erhofften sich davon leichtere internationale Kontakte. Das Anlegen und Aktualisieren der Profile bewarb der Anbieter als kostenlose Leistung.

Was aus dem Angebot geworden ist

Die vom Anbieter genannten Zahlen zum Umfang des Verzeichnisses – etwa zur Menge der Einträge und Branchenbegriffe – stammten aus dessen eigenen Angaben und ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Wir führen sie hier deshalb nicht auf. Die früheren Adressen dasregionale.de und dasregionale.ag sind Stand 2026 nicht mehr erreichbar; das damals vorgestellte Angebot steht also nicht mehr zur Verfügung. Nützlich bleibt aber die Grundidee: Mehrsprachige Suchhilfen und Übersetzungsfunktionen senken die Hürde, sich in einem fremden Verwaltungs- und Wirtschaftsumfeld zurechtzufinden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein mehrsprachiges Branchentelefonbuch?

Ein Online-Branchenverzeichnis, das Suchbegriffe und Branchenbezeichnungen in mehreren Sprachen anbietet. So finden auch Menschen ohne sichere Deutschkenntnisse den passenden Eintrag, ohne den deutschen Fachbegriff kennen zu müssen.

Für wen ist ein solches Verzeichnis nützlich?

Vor allem für Menschen, die neu in Deutschland sind oder wenig Deutsch sprechen, sowie für Betriebe mit internationalen Kontakten. Laut Statistischem Bundesamt lebten Ende 2025 rund 14 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Deutschland.

Ist „Das Regionale – Telefonauskunft AG“ noch erreichbar?

Nein. Die früheren Webadressen dasregionale.de und dasregionale.ag lassen sich Stand 2026 nicht mehr aufrufen. Das damals beschriebene Angebot steht nicht mehr zur Verfügung.

Worauf sollte man bei Einträgen in Branchenbüchern achten?

Prüfen Sie vor einer Eintragung genau, welche Leistung wirklich kostenlos ist und wo Kosten entstehen. Bewahren Sie Anschreiben und Bestätigungen auf und lassen Sie sich nicht drängen. Bei Unklarheiten oder unerwarteten Rechnungen helfen die Verbraucherzentralen weiter.