Die Weihnachtsfeier weckt das Gefühl der Firmenfamilie

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Wie Betriebsausflüge auch gelten die Weihnachtsfeier als gute Möglichkeit, das Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und die Mitarbeiter zu motivieren. Sie identifizieren sich wieder neu mit dem Unternehmen und fühlen sich als vollwertiges Mitglied der Firmenfamilie. Damit sich alle wohlfühlen und die Veranstaltung lange positiv im Gedächtnis bleibt, sollten verschiedene Punkte bedacht werden, die für das Gelingen oder Scheitern der Veranstaltung verantwortlich sein können.

Sieben Regeln, die für eine erfolgreiche Veranstaltung garantieren

1.       Ein sehr heikles Thema ist das Thema Alkohol. Jeder sollte, auch wenn genug davon angeboten wird, den Alkohol mit Vorsicht genießen. Schnell entstehen peinliche Situationen oder Führungskräfte verlieren die Achtung ihrer Mitarbeiter, weil sie sich hier nicht unter Kontrolle haben. Aber auch Streit entsteht meist in alkoholisiertem Zustand, da die Mitarbeiter dann enthemmter und mutiger werden.

2.       Der zweite Punkt ist das Thema Pünktlichkeit. Wer zur Weihnachtsfeier geladen ist, sollte immer frühzeitig da sein. Abteilungsleiter und Führungskräfte haben die Aufgabe, ihre Mitarbeiter, ihr Team zu begrüßen. Zudem ist es mehr als ungebührlich, wenn man das Rahmenprogramm durch sein Zuspätkommen stört und dadurch Unruhe entsteht.

3.       Punkt 3 ist die Bekleidung. Die Kleidung muss der Veranstaltung immer angemessen sein. Um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen, sollte die Einladung auch den Dresscode enthalten, damit jeder Mitarbeiter weiß, was erwartet wird.

4.       Gesprächsthemen können bei einer Feier heikle Situationen schaffen. Deshalb sollten Themen aus dem Firmenalltag weitgehend im Hintergrund bleiben. Themen wie Politik heizen oft die Gemüter an und religiöse Themen haben schon öfter für das bekannte Fettnäpfchen gesorgt. Positive Themen, die weitgehend unverfänglich sind, schaffen eine lockere Einstellung und inspirieren jeder zur Teilnahme am Gespräch.

5.       Kontakte knüpfen innerhalb des Unternehmens kann man nirgends besser als bei den Betriebsfeiern. Hier hat man auch einmal Gelegenheit den Chef aus einer anderen Sicht kennenzulernen, und oft bietet sich auch die Möglichkeit, einmal persönliche Worte mit ihm zu wechseln. Niemand sollte sich auf einer solchen Veranstaltung alleine und zurückgesetzt fühlen.

6.       Führungskräfte überblicken aufmerksam die Situation und binden ihre Mitarbeiter immer wieder in Gespräche oder Aktivitäten mit ein. Die positive Erfahrung, die dabei den Mitarbeitern entgegengebracht wird, steigert auch die Moral und den Teamgeist in den Abteilungen.

7.       Klatsch, Tratsch und Indiskretion haben weder auf der Weihnachtsfeier, anderen betrieblichen Veranstaltungen und auch nicht im Geschäftsleben allgemein etwas zu suchen. Selbst wer gefrustet ist, sollte sich hier nicht zu einem Streit verleiten lassen.

Suchen Sie außerhalb dieser Gemeinschaftsfeier ein internes Gespräch mit dem Vorgesetzten und klären sie die Situation auf diesem Wege. Werden all diese Punkte von jedem beachtet, steht einer harmonischen und erfolgreiche Firmenveranstaltung nichts mehr im Wege.

Lesenswert:

– Arbeitsrecht – Die wichtigsten Fragen zur Weihnachtsfeier

 

 

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