Microsoft 365 oder OpenOffice: Bürosoftware im Vergleich

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Ob im Büro, im Homeoffice oder in der Ausbildung – der sichere Umgang mit einem Office-Paket gehört in vielen Berufen zum Arbeitsalltag. Bei der Wahl der Software stehen sich zwei bekannte Ansätze gegenüber: das kostenpflichtige Microsoft 365 und das kostenlose Apache OpenOffice. Dieser Beitrag vergleicht beide sachlich, damit Sie einschätzen können, welches Paket zu Ihrem Einsatzzweck passt.

Was ist Microsoft 365?

Microsoft 365 ist ein Abonnement, das die klassischen Office-Programme mit Cloud-Diensten verbindet. Zum Kern gehören Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote; unter Windows kommen je nach Plan Programme wie Access hinzu. Dazu treten Onlinedienste wie der Cloudspeicher OneDrive, die Zusammenarbeit über Teams und SharePoint sowie das E-Mail-Postfach über Exchange Online.

Weil die Dateien in der Cloud liegen, lässt sich auch außerhalb des Büros an aktuellen Dokumenten arbeiten. Im Offline-Modus bearbeitete Dateien werden über OneDrive synchronisiert, sobald wieder eine Verbindung besteht.

Wer kein Abonnement möchte, kann die Office-Programme alternativ als Einmalkauf erwerben – etwa als Office Home 2024 oder Office Professional 2024. Diese Dauerlizenz wird auf einem Gerät installiert und umfasst die klassischen Programme, jedoch nicht die laufenden Clouddienste eines Microsoft-365-Abos. Zu beachten ist, dass das Layoutprogramm Publisher von Microsoft nach Oktober 2026 nicht mehr unterstützt wird.

Was bietet Apache OpenOffice?

Apache OpenOffice ist ein freies, quelloffenes Office-Paket, das unter der Apache-Lizenz kostenlos heruntergeladen, genutzt und weitergegeben werden darf. Der Download umfasst ein einziges Paket mit sechs Programmen:

  • Writer – Textverarbeitung, vergleichbar mit Microsoft Word
  • Calc – Tabellenkalkulation, vergleichbar mit Microsoft Excel
  • Impress – Präsentationsprogramm, vergleichbar mit Microsoft PowerPoint
  • Draw – Zeichen- und Grafikprogramm für Diagramme und Illustrationen
  • Base – Datenbankverwaltung, vergleichbar mit Microsoft Access
  • Math – Editor für mathematische Formeln

Als natives Dateiformat nutzt OpenOffice das OpenDocument-Format (ODF, ISO/IEC 26300). Dateien der gängigen Konkurrenzformate, darunter Microsoft-Office-Dokumente, lassen sich in der Regel öffnen.

Microsoft 365 und OpenOffice im Vergleich

Ein Pluspunkt für OpenOffice ist die Übersichtlichkeit: Auf der offiziellen Seite gibt es keine Aufteilung in mehrere Editionen und Bundles für Privat-, Geschäfts- oder Profinutzer – man lädt ein Paket herunter. Microsoft 365 ist dagegen breiter aufgestellt und richtet sich mit unterschiedlichen Plänen an Privatpersonen, Familien, Unternehmen, Schulen und Vereine.

Der wesentliche Unterschied liegt im Funktions- und Leistungsumfang: OpenOffice deckt die klassischen Office-Aufgaben kostenlos ab, während Microsoft 365 zusätzlich Cloudspeicher, gemeinsame Bearbeitung in Echtzeit, ein E-Mail-Postfach und die geräteübergreifende Nutzung auf PC, Mac, Tablet und Smartphone bündelt.

Schaubild: Microsoft 365 vs. OpenOffice

Welche Lösung passt zu wem?

OpenOffice ist eine solide, kostenlose Wahl, wenn es vor allem um Texte, Tabellen und Präsentationen am einzelnen Rechner geht – etwa für private Zwecke, Vereine oder den Einstieg. Microsoft 365 spielt seine Stärken dort aus, wo Teams standortübergreifend zusammenarbeiten, Dokumente in der Cloud teilen und auf ein durchgängiges Ökosystem aus Programmen und Diensten setzen. Wer unsicher ist, orientiert sich am tatsächlichen Bedarf: Reichen die klassischen Programme, genügt OpenOffice; sind Cloud-Zusammenarbeit und E-Mail zentral, führt an einem Microsoft-365-Abo kaum ein Weg vorbei.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Microsoft 365 im Vergleich zu OpenOffice?

Apache OpenOffice ist kostenlos. Microsoft 365 ist kostenpflichtig und wird als Abonnement (monatlich oder jährlich) angeboten; alternativ gibt es die Office-Programme als einmaligen Kauf. Die jeweils aktuellen Preise und Pläne finden Sie auf der offiziellen Microsoft-Seite.

Welche Programme enthält OpenOffice im Vergleich zu Microsoft 365?

OpenOffice umfasst sechs Programme: Writer, Calc, Impress, Draw, Base und Math. Microsoft 365 enthält unter anderem Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote und ergänzt sie um Clouddienste wie OneDrive, Teams und SharePoint.

Ist OpenOffice für den professionellen Einsatz im Unternehmen geeignet?

Für klassische Aufgaben wie Texte, Tabellen und Präsentationen ist OpenOffice grundsätzlich geeignet. Für unternehmensweite Zusammenarbeit, zentrale Verwaltung, E-Mail-Postfächer und geräteübergreifendes Arbeiten bietet Microsoft 365 durch seine Cloud- und Kollaborationsdienste jedoch mehr Möglichkeiten.

Kann man Microsoft 365 auch offline nutzen?

Ja. Die installierten Desktop-Programme wie Word, Excel und PowerPoint lassen sich offline verwenden. In der Cloud gespeicherte Dateien werden über OneDrive synchronisiert, sobald wieder eine Internetverbindung besteht; für Aktivierung und Abgleich ist zeitweise eine Verbindung nötig.