Sprachreisen nach England – eine Übersicht

© Rudie – Fotolia.com

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Ein Sprachaufenthalt in England sorgt für schnellen Lernzuwachs und damit für bessere Kenntnisse in einer Sprache, die überall unverzichtbar ist. Als Weltsprache ist das Englische nämlich nicht nur im Kontakt mit Engländern und Amerikanern nützlich, sondern bei allen Arten von internationalen Begegnungen verpflichtend. Während der Sprachreise sorgt Sprachunterricht, der in der Regel von Muttersprachlern durchgeführt wird, in Verbindung mit der Notwendigkeit die Sprache auch in der Freizeit zu sprechen für einen nachhaltigen Lernerfolg.

Damit die Sprachreise in England ein voller Erfolg wird, sollte man jedoch die Dos und Don’t beachten. Nur so ist garantiert, dass man auch wirklich mit guten Englisch-Kenntnissen von der Reise zurückkommt.

Warum ist England so beliebt?

Sprachaufenthalte in England sind deshalb so beliebt, weil man ohne Kenntnisse der Weltsprache Englisch im Berufsleben heutzutage kaum noch auskommt. Viele Unternehmen sind international aufgestellt, mit Englisch kommt man in den meisten Ländern weiter. Und nirgends lernt man eine Sprache so schnell und vor allem so gründlich wie in dem Land, in dem sie gesprochen wird. Der Kontakt mit Muttersprachlern und das klar auf die Bedürfnisse der Sprachlernenden zugeschnittene Programm der Sprachschulen sorgt für einen rasanten Lernerfolg. Während man im Schulunterricht häufig Grammatik paukt und Vokabeln lernt, die englische Sprache aber nicht anwenden muss, kommt man im Gastland ums Sprechen mit den Muttersprachlern nicht herum. Zudem sind die Englischlehrer in deutschen Schulen häufig keine Muttersprachler, während beim Aufenthalt selbstverständlich muttersprachliche Lehrer eingesetzt werden.

Die englische Sprache umgibt einen überall, beim Essen, beim Ausgehen und in der Gastfamilie. Dieses Sprachbad sorgt für einen Lernzuwachs, der zu Hause jeden beeindrucken wird. Ein weiterer Grund für die große Beliebtheit von England ist der Spaß, der bei einer solchen Reise mit dem Lernen verbunden ist. Man entdeckt ein anderes Land, macht Ausflüge, nimmt an interessanten Freizeitaktivitäten teil und lernt gleichzeitig die englische Sprache. So wird Lernen niemals zur Qual – eine bessere Möglichkeit, eine Sprache zu lernen, gibt es nicht.

Vorteile für Beruf und Karriere

Die englische Sprache wird im Berufsalltag sehr häufig benötigt und die meisten Unternehmen erwarten von Bewerbern, dass sie mindestens Mittelstufenkenntnisse im Englischen mitbringen. Häufig finden Gespräche mit Kunden und Lieferanten in englischer Sprache statt oder es müssen Mails in englischer Sprache verfasst werden, damit sie für einen internationalen Kollegenkreis verständlich sind. Auch wichtige Fachliteratur ist häufig nur in englischer Sprache zu bekommen. Zusätzlich machen sich ein Aufenthalt in einem anderen Land und die entsprechenden Sprachkenntnisse auch gut im Lebenslauf.

Internationale Erfahrungen und Sprachzertifikate sind aus Lebensläufen nicht mehr wegzudenken und viele Personaler legen sehr viel Wert darauf. Wer durch einen Aufenthalt in England zeigt, dass er sich eigenständig um seine Qualifizierung bemüht und die wichtige Sprache vor Ort lernen möchte, beweist damit Engagement und Eigeninitiative – beides Qualitäten, die Arbeitgeber sehr gerne sehen. Last, but not least lernt man bnatürlich die perfekte Aussprache, was in beruflichen Konversationen sicher für Eindruck sorgt. Auch das sehen Vorgesetzte natürlich gern.

Die besten Sprachschulstädte

Die besten Sprachschulstädte in England sind London, Cambridge, Bournemouth und Brighton. Sie bieten jede Menge qualifizierte Sprachlehrer und gleichzeitig ein breites Angebot an Kultur, Freizeit- und Ausgehmöglichkeiten. Die meisten Anbieter verbinden in diesen Städten ein Sprachkursangebot, das an einigen Stunden pro Tag stattfindet, mit einem interessanten Freizeit- und Kulturprogramm, das normalerweise mindestens zum Teil in der englischen Sprache abgehalten wird.

Ob nun Sightseeing in London mit englischer Stadtführung, Besichtigung der Universität in Cambridge, ein Theater- oder Musicalbesuch oder andere kulturelle Events: Mit dieser abwechslungsreichen Gestaltung wird in der Regel ein besonders hoher Lernerfolg erreicht. Eine gute Übersicht über konkrete Ziele einer Sprachreise nach England finden Sie hier auf der Seite von Sprachdirekt.

Dos und Don’ts für die Sprachreise in England

Neben der Wahl eines qualitativ hochwertigen Anbieters und einer geeigneten Stadt auch auf die Art der Unterkunft an, für die der Sprachreisende sich entscheidet. Sobald die Stadt, in die es gehen soll, feststeht – bei der Auswahl sollte beachtet werden, ob man eher in eine große oder eine kleine Stadt möchte und welche kulturellen Highlights der jeweiligen Städte am besten zum eigenen Geschmack passen – sollte man sich Gedanken machen, ob man die Sprachreise in England in einer Pension oder in einer Gastfamilie verbringen möchte. Viele Sprachkursanbieter haben beide Möglichkeiten im Programm. Der Aufenthalt bei einer Gastfamilie hat den entscheidenden Vorteil, dass man auch dann, wenn gerade kein Sprachkurs oder Begleitprogramm stattfindet, ständig der englischen Sprache ausgesetzt ist. Der Alltag in der Gastfamilie konfrontiert den Sprachschüler mit allen wichtigen Vokabeln, die zum täglichen Leben dazugehören. Angefangen beim Frühstück über Konversationen zu verschiedenen familiären und freizeitbezogenen Themen wird man vielen verschiedenen Sprachbereichen begegnen und so die Sprachkenntnisse noch deutlicher verbessern als es bei einer Sprachreise ohne Gastfamilie der Fall wäre.

Für alle, die sich dennoch für ein Zimmer ohne Familienanschluss entscheiden, gilt: Je weniger man in der Muttersprache spricht, umso größer ist der Lernerfolg in der englischen Sprache. Wenn es irgend geht, sollte man mit Landsleuten, die im gleichen Sprachkurs sitzen oder am gleichen Ausflugsprogramm teilnehmen, die meiste Zeit Englisch sprechen. Denn nur wenn man keine Möglichkeit hat, zwischendurch auf die deutsche Sprache auszuweichen, ist man wirklich gezwungen, Englisch zu sprechen. Und nur das Sprechen steigert die mündliche Kompetenz und verbessert die Aussprache.

Nichts wie los

Wer die im vorigen Absatz genannten Dos und Don’ts beachtet, hat den Lernerfolg schon so gut wie sicher in der Tasche. Und der Spaß wird gerade in den genannten Städten nicht zu kurz kommen – so lernt man die Sprache fast nebenbei und wird an die Reise noch lange tolle Erinnerungen haben. Und wenn dann mithilfe der neuen Kenntnisse der nächste Karrieresprung ansteht, wird sicher auch keiner etwas dagegen haben.

Zum weiterlesen:

http://www.bild.de/ratgeber/job-karriere/sprachreise/sprachreisen-bei-stiftung-warentest-11506066.bild.html

http://www.zeit.de/reisen/Internet-Kompass/sprachreisen

http://de.pons.eu/specials/sprachreisen

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