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Berufsbild Detektiv

„Informationsbeschaffung“ ist der allgemeinste Ausdruck für den beruflichen Alltag des Detektivs. Damit kann die Observation von Gebäuden und Personen ebenso gemeint sein wie die Einholung von Auskünften bei Ämtern und Privatpersonen oder auch die Recherche im Internet. Zumeist geht es darum, Informationen zu sammeln, die als gerichtstaugliche Nachweise in zivil- oder strafrechtlichen Verfahren dienen. Ein Detektiv wird bei Sorgerechts- und Unterhaltsstreitigkeiten ebenso tätig wie bei Verstößen im Bereich der Wirtschaftskriminalität. Daneben betreiben Detektive Personen- und Objektschutz, unterstützen das Sicherheitspersonal in Betrieben oder bei Großveranstaltungen, tragen zur Diebstahlsvermeidung und -aufklärung bei. Anders als gemeinhin angenommen verrichtet ein Detektive viel Büroarbeit. Festnahmen von Verdächtigen fallen dagegen nur in gesetzlich geregelten Ausnahmefällen in den Tätigkeitsbereich des Detektivs.

Ausbildung und Qualifizierung zum Detektiv

Der Berufsweg Detektiv beginnt mit einem Lehrgang, der von der Industrie- und Handelskammer, der Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe sowie anderen Bildungsträgern angeboten wird. Die Ausbildungsinhalte untergliedern sich in die Bereiche Ermittlung, Kriminalistik, Berufskunde, Recht und Wirtschaft. Häufig ist ein Praktikum Bestandteil des Ausbildungslehrgangs oder schließt unmittelbar daran an. Selten übernimmt ein Detektiv alle anfallenden Aufgaben innerhalb einer Detektei, häufiger erfolgt eine Spezialisierung, so zum Beispiel als Warenhaus- oder als Wirtschaftsdetektiv. Wer sich als Detektiv über ein Hochschulstudium höher qualifizieren möchte, kann dies im Studienfach Sicherheitsmanagement anstreben. Jobs und Karrieren als Dektektiv finden Sie u.a. in der Detektei Tudor.

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