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Berufsbild des Glas- und Porzellanmaler

Zu den Aufgaben eines Glas- und Porzellanmaler zählen unter anderem das Verzieren und Gestalten von Glas sowie Porzellanfiguren und die Restaurierung verschiedener Glas- und Porzellanmaterialien. Darüber hinaus beschäftigen sich Glas- und Porzellanmaler vor allem mit dem Design verschiedener Produkte und einer dementsprechenden Gestaltung, die mittels verschiedener Techniken ausgeführt wird.

Glas- und Porzellanmaler sind vielfältig in unterschiedlichen Branchen einsetzbar. Vor allem jedoch finden sie ihre Berufung in der Glas- oder auch Keramikbranche. Dort besteht unter anderem die Möglichkeit, sowohl in der Veredlung und Bearbeitung der Materialien tätig zu werden als auch in der Herstellung von keramischen Haushaltswaren sowie Glasprodukten. Zudem sind sie ebenso in sonstigen Konsumgüterindustrien, wie beispielsweise der Herstellung von Weihnachtsschmuck oder auch Spielwaren, einsetzbar. Vorwiegend befindet sich der Arbeitsplatz hierbei in verschiedenen Werkhallen sowie in Zeichenstudios jeweiliger Betriebe.

Nach Abschluss der anerkannten Berufsausbildung besteht für die Fachkräfte zudem die Möglichkeit, sich in verschiedenen Teilbereichen wie beispielswiese in Veredelungsmethoden oder auch der Qualitätskontrolle durch Weiterbildungen zu spezialisieren.

Die Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler:

Zu den Ausbildungsinhalten des Glas- und Porzellanmalers gehören unter anderem grundlegende Techniken im Bereich des Freihandzeichnens, Schablonenanfertigung sowie Kenntnisse über die zu bearbeitenden Materialien. Darüber hinaus werden über die gesamte Ausbildungszeit die Unfallverhütungsmaßnahmen sowie die behördlichen Sicherheitsvorschriften gelehrt. Zudem wird das Berufsbild und die dementsprechenden Werte und Normen vermittelt.

Bei der Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler handelt es sich um eine dreijährige duale Berufsausbildung, welche zum theoretischen Teil in einer staatlich anerkannten Berufsschule und für den praktischen Teil im jeweiligen Ausbildungsbetrieb unterrichtet wird. Da jedoch in den Ausbildungsbetrieben nicht alle nötigen Bildungsinhalte vermittelt werden können, verlagern sich Teile der Berufsausbildung unter anderem auch auf überbetriebliche Bildungsstätten. Zudem besteht für alle Auszubildenden auch die Möglichkeit, ein Ausbildungsjahr im Ausland zu absolvieren, sofern der Ausbildungsbetrieb über die nötigen internationalen Verbindungen verfügt.

Um für die Ausbildung zugelassen zu werden, wird im Allgemeinen keine berufliche oder auch schulische Vorbildung vorausgesetzt. Jedoch legen die Berufsschulen spezifische Zugangskriterien fest, die in Form eines Aufnahmetests zur Erstbeurteilung der künstlerischen Begabungen durchgeführt werden. Darüber hinaus können, sofern eine schulische Vorbildung absolviert wurde, gute Leistungen in den Fächern Kunst und Mathematik für die Zugangsvoraussetzungen einige Vorteile mit sich bringen.

Mit erfolgreichem Abschluss der Gesellenprüfung tragen die Absolventen den Titel als staatlich anerkannter Glas- und Porzellanmaler.


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