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Berufsbild Maurer

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Maurer arbeiten auf Baustellen im Hoch- und Tiefbau. Im Hochbau erstellen sie Gebäude, im Tiefbau errichten sie z.B. Tunnels oder Kanalsystemen. Neben dem Mauern von Wänden aus Steine oder der Montage von Fertigelementen gehört auch das Gießen von Fundamenten und Decken, das Anfertigungen von Schalungen und das Verputzen von Wänden zu dem Berufsbild der Maurer.

Außerdem sind Maurer auch im Sanierungs- und Instandhaltungsbereich tätig. Das Abdichten von Böden und Wände sowie das Einrichten von Drainagen gehören ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet.
Der Maurer kennt sich mit unterschiedlichen Steinarten und Baumaterialien sowie deren Verarbeitung aus. Er stellt aus Zement, Sand oder Kies und Wasser Mörtel, Beton oder Estrich her und verarbeitet diese Baustoffe. Er vermisst Bauwerke und Bauteile und bedient Baumaschinen wie Betonmischer.

Die Ausbildung zum Mauer gliedert sich in zwei Abschnitte. Die erste Phase dauert zwei Jahre. Dann hat der Auszubildende die Möglichkeit eine Zwischenprüfung abzulegen oder die Ausbildung als Hochbaufacharbeiter abzuschließen. In diesen 24 Monaten sind 12 Monate Berufsfachschule enthalten.

An diese Grundausbildung schließt die 12-monatige Qualifizierung zum Maurer an. Diese Ausbildungsphase endet mit der Gesellenprüfung. Zugangsvoraussetzung ist ein Haupt- oder Realschulabschluss. Wer Maurer werden will sollte körperlich fit, kräftig und schwindelfrei sein, da die Arbeit im Freien Kraft verlang und mitunter in großer Höhe verrichtet wird.

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