Startseite
Berufsbilder Nach der Schule... Weiterbildung
Berufs- und Karriereblog
Links/Partner
Impressum

Berufsbild Eisenbahner im Betriebsdienst

Die Ausbildung Eisenbahner im Betriebsdienst gibt es in zwei Fachrichtungen:

1. Lokführer und Transport
2. Fahrweg

In der Fachrichtung Lokführer und Transport lernen Eisenbahner im Betriebsdienst nicht nur, Loks und Triebfahrzeuge, sondern u. a. auch S-Bahnen zu steuern. Befördert werden Güter oder Personen im Nah- und Fernverkehr. Vorher müssen die Waggons bereitgestellt und in der richtigen Reihenfolge angekoppelt werden, was ebenfalls die Aufgabe des Eisenbahners im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport ist. Außerdem prüft er vor der Abfahrt die Betriebssicherheit, z. B. durch Probebremsungen. Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport kennen sich mit den verschiedenen Schildern und Signalen aus und befolgen die Anweisungen.

In der Fachrichtung Fahrweg sind Eisenbahner im Betriebsdienst hauptsächlich als Fahrdienstleiter in Stellwerken tätig. Sie haben den Überblick über die an- und abfahrenden Züge und erteilen den Lokführern die Genehmigung zur Einfahrt in oder Ausfahrt aus dem Bahnhof. Sie sorgen für die richtige Einstellung der Weichen. Bei Verspätungen oder dichter Zugfolge behalten sie den Überblick und lenken die Züge im Optimalfall so in den Bahnhof ein, dass weitere Verspätungen vermieden werden. Eine weitere Aufgabe für Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Fahrweg ist die Sicherung von Baustellen bei Gleisbauarbeiten.

Wer eine Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst, ob nun in der Fachrichtung Lokführer und Transport oder Fahrweg anstrebt, sollte verantwortungsbewusst sein. Schließlich geht es vorrangig um die Sicherheit der Reisenden und des Personals. Daneben gilt es aber auch, sich durch Stress und Hektik nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, konzentriert zu bleiben und gut organisieren zu können, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und es den Reisenden zu ermöglichen, auch bei Verspätungen den Anschluss nicht zu verpassen. Das gleiche gilt im Gütertransport. Hier kommt noch hinzu, dass den Speditionen ein finanzieller Schaden entstehen könnte, wenn der Anschluss, z. B. die Fähre, nicht rechtzeitig erreicht wird. Teamfähigkeit ist eine weitere Voraussetzung, denn beide Fachrichtungen beinhalten die Absprache mit den Kollegen in den Zügen und auf den Stellwerken, wie im Problemfall verfahren werden soll.

Weil der Gütertransport aus Gründen des Umweltschutzes noch mehr als bisher auf die Schienen verlegt werden soll, werden Eisenbahner im Betriebsdienst auch in Zukunft benötigt.

/

Sie kennen einen Webtipp / eine themenrelevante Webseite zum Berufsbild, welche hier noch nicht aufgelistet ist, dann schreiben Sie uns.