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Berufsbild Coach - Coachingausbildung

Coaching ist ein weit gefasster Begriff. Ähnlich vielseitig sind die Aufgaben eines Choaches. Er berät und unterstützt seine Kunden, die zumeist in Führungspositionen tätig sind, und hilft diesen bei der Bewältigung schwieriger Situationen oder der persönlichen Weiterentwicklung. Hierzu werden Seminare oder Workshops angeboten. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bereiten unterschiedliche Ausbildungen Anwärter auf die vielseitigen Aufgaben eines Trainers vor.

Geschichte des Berufes

Schon im 19. Jahrhundert tauchte der Begriff Coach erstmals auf. Damals bezeichnete er lehrend und beratend tätig werdende Personen in einem sportlichen Umfeld. Der Fokus lag hierbei ganz deutlich auf der Vermittlung von Fachwissen und Technik. Nachdem in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erstmals auch die mentale Unterstützung der Sportler im Choaching eine Rolle spielte, fanden solche Strategien in den 70er Jahren erstmals Anwendung in Unternehmen. Der Fokus lag nun deutlich weniger auf der Vermittlung von Techniken in unterschiedlichen Berufsfeldern, sondern auf der Unterstützung beim Lernen und Entwickeln der Teilnehmer des Coachings.

Typische Aufgabenbereiche

Coaching widmet sich ganz den Lern- und Entwicklungsprozessen von Personen und kann angestrebte und im Vorfeld besprochene Veränderungen günstig beeinflussen. Nicht nur Führungspositionen bedürfen eines Choachings, sondern auch Mitarbeiter in besonderen beruflichen Situationen. Solche Situationen sind beispielsweise Umstrukturierungen, Führungswechsel, Fusionen oder Erweiterungen des Aufgabenfeldes. In solchen und ähnlichen Situationen kommen Trainer in ein Unternehmen und unterstützen die Mitarbeiter dabei, die persönlichen Fähigkeiten zu stärken, Konflikte und Defizite zu überwinden. Ein Trainer unterstützt dabei nicht unmittelbar im Arbeitsgeschehen, sondern fokussiert sich auf die Herausbildung von Stärken, den Erwerb der so genannten Soft Skills und das Erlernen von Handlungsmustern.

Aus- und Weiterbildung zum Coach

Einen einheitlichen Weg der Ausbildung zum Coach gibt es derzeit in Deutschland nicht. Angeboten werden jedoch von verschiedenen Schulen Seminare und Ausbildungen mit einer Zeitdauer von einem Tag bis hin zu mehreren Jahren. Am Ende solcher Weiterbildungen steht in der Regel ein Zertifikat, auf dem die einzelnen Bestandteile der Aus- oder Weiterbildung aufgeführt sind. In vielen Fällen finden diese Seminare so statt, dass sie neben einem Beruf absolviert werden können. Über einem Zeitraum von einem Tag bis drei Jahren finden an den Wochenenden Seminare statt, in denen Interessenten wichtige Kompetenzen vermittelt bekommen. Häufig erfolgt zusätzlich eine Auseinandersetzung mit dem Lernstoff in Eigenregie. Da in Deutschland der Begriff des Coaches nicht geschützt ist, haben Interessenten bei der Wahl der Ausbildungsstätte gewisse Freiheiten. Sie können sich eine Schule aussuchen, deren Schwerpunkt den eigenen Neigungen oder beruflichen Zielsetzungen am ehesten entspricht.

Berufliche Perspektiven

Als Coach haben Sie in der Regel die Wahl, ob Sie als Angestellter oder freiberuflich arbeiten möchten. Mögliche Arbeit- oder Auftraggeber sind in erster Linie große Unternehmen, die einen Bedarf an Choachings für ihre Mitarbeiter haben. Doch nicht immer erfolgt eine Buchung eines Trainers durch ein Unternehmen. Alternativ dazu können Sie auch selbstständig zu relevanten Themen Coachings anbieten und sich bei der Kundenakquise direkt an Privatpersonen wenden. Ihre Gewinnspanne hängt dabei von Ihrem Trainingsangebot und Ihrer Berufserfahrung ab.


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Lesenswertes:

- Coachingausbildung.de


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