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Berufsbild Briefträger

„Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen“ lautet die offizielle Bezeichnung für den Ausbildungsberuf zum Briefträger. Zu dessen Aufgaben gehört es nicht allein, Briefe und andere kleinere Postsendungen zuzustellen. Auch das Entleeren von Postkästen, die Sendungssortierung, das Erstellen einer Zustellroute und die dafür notwendigen vorbereitenden Arbeiten müssen sorgfältig erledigt werden. Der Arbeitstag beginnt in den frühen Morgenstunden vor der eigentlichen Zustelltour und ist mit dem Ausgeben der letzten Postsendung nicht beendet. Im Anschluss sind dokumentierende Tätigkeiten zu verrichten, beispielsweise wenn Sendungen nicht zugestellt werden konnten oder Zahlungen in Empfang genommen wurden. Da Briefträger in der Regel mit einer Zustellkarre oder dem Fahrrad unterwegs sind, müssen sie über eine gute ausdauernde Kondition verfügen.

Ausbildung und Qualifizierung des Briefträgers:

Seit 2005 gibt es den Lehrberuf „Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen“, der in einer zweijährigen Ausbildung bei Kurier- oder Postdiensten erlernt wird. Die zukünftigen Briefträger lernen, Sendungen zu sortieren, zu überprüfen und Vorgänge bei der Sendungszustellung zu dokumentieren. Sie müssen sich mit rechtlichen Fragen ebenso befassen wie mit Zahlungsvorgängen und Entgeltberechnungen. Auch die Kommunikation mit Kunden steht auf dem Ausbildungsplan: Beispielsweise sind beratende Gespräche zu führen oder Reklamationen entgegenzunehmen. Und schließlich gehört die Arbeit am PC mit der firmeninternen Software ebenfalls zu den Ausbildungsinhalten, die die Vorbereitung auf eine Tätigkeit als Briefträger komplettieren.

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